Die Padel-Regeln sind schnell erklärt – und einfacher, als viele denken: Gezählt wird wie beim Tennis, aufgeschlagen wird von unten, und die Glaswände gehören zum Spiel. Dieser Guide erklärt Zählweise, Aufschlag, Wände, Aus und den Golden Point so, dass du nach fünf Minuten mitspielen kannst.
Wie wird beim Padel gezählt?
Die Zählweise ist identisch mit Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Ein Satz geht über sechs Gewinnspiele (mit zwei Spielen Vorsprung), bei 6:6 entscheidet ein Tie-Break. Gespielt wird meist auf zwei Gewinnsätze. Wer Tennis kennt, muss hier also nichts Neues lernen.
Wie funktioniert der Aufschlag?
Der wichtigste Regel-Unterschied zum Tennis: Aufgeschlagen wird von unten. Du lässt den Ball einmal auf den Boden aufspringen und triffst ihn dann unterhalb der Hüfte. Der Aufschlag muss diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld – nach dem Aufspringen darf der Ball die Seitenwand berühren, nicht aber das Metallgitter. Wie beim Tennis hast du zwei Versuche.
Welche Rolle spielen die Wände?
Die Glaswände gehören zum Spiel und machen Padel aus. Ein Ball, der zuerst auf deinem Boden aufkommt und dann an deine Wand springt, ist weiter im Spiel – du darfst ihn nach dem Wandkontakt zurückspielen. Verboten ist nur, den Ball direkt (ohne vorherigen Bodenkontakt) gegen die eigene Wand zu spielen.
Wann ist der Ball aus?
Der Ball muss immer zuerst im gegnerischen Feld auf dem Boden aufkommen. Fliegt er direkt gegen die gegnerische Wand (ohne Boden), ist es ein Fehler. Auch ein Ball, der das Metallgitter des Gegners vor dem Boden trifft, zählt nicht. Und wer den Ball über die Umzäunung aus dem Court schlägt, verliert den Punkt.
Was ist der Golden Point?
Beim Stand von 40:40 (Einstand) wird in vielen Wettbewerben – etwa auf der Premier-Padel-Tour – kein Vorteil mehr ausgespielt, sondern ein einziger Golden Point entscheidet das Spiel. Das Rückschlägerteam wählt die Seite. Im Hobbybereich kann man wahlweise mit oder ohne Golden Point spielen.
Kurzüberblick: die wichtigsten Padel-Regeln
| Regel | Kurz erklärt |
|---|---|
| Zählweise | Wie Tennis: 15/30/40, Satz bis 6 |
| Aufschlag | Von unten, unter Hüfthöhe, diagonal |
| Wände | Nach dem Bodenaufprall im Spiel |
| Aus | Direkt an die Wand oder ans Gitter = Fehler |
| Team | Fast immer Doppel (2 gegen 2) |
Fazit
Padel-Regeln sind schnell gelernt: Gezählt wird wie beim Tennis, aufgeschlagen wird von unten, und die Wände halten den Ball im Spiel. Genau das macht den Sport so einsteigerfreundlich – nach wenigen Ballwechseln hast du die wichtigsten Regeln drin. Wenn du wissen willst, was du zum Start brauchst, hilft dir unsere Kaufberatung weiter.
Häufige Fragen
- Wie zählt man beim Padel?
- Beim Padel wird wie im Tennis gezählt: 15, 30, 40, Spiel. Ein Satz geht über sechs Gewinnspiele mit zwei Spielen Vorsprung, bei 6:6 folgt ein Tie-Break. Gespielt wird meist auf zwei Gewinnsätze.
- Darf man beim Padel gegen die Wand spielen?
- Ja. Springt der Ball zuerst auf deinem Boden auf und dann an deine Wand, darfst du ihn danach zurückspielen. Verboten ist nur, den Ball direkt ohne Bodenkontakt gegen die eigene Wand zu spielen.
- Wie funktioniert der Aufschlag beim Padel?
- Du lässt den Ball einmal aufspringen und triffst ihn dann von unten, unterhalb der Hüfte. Der Aufschlag muss diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld. Wie beim Tennis hast du zwei Versuche.
- Was ist der Golden Point beim Padel?
- Beim Stand von 40:40 wird in vielen Wettbewerben kein Vorteil mehr ausgespielt, sondern ein einziger Entscheidungspunkt – der Golden Point. Das Rückschlägerteam wählt die Seite.
Quellen
Diese Einordnung stützt sich auf die folgenden Quellen. Stand der Recherche: .
- International Padel Federation (FIP) – Regelwerk – Offizielles Regelwerk des Weltverbands.
